Anfang des 20. Jahrhunderts erschien sowohl in Frankreich wie auch in Deutschland eine Heft-Serie, die wohl heute in den Bereich Horror/Mysterie eingeordnet werden würde. Mit Sâr Dubnotal – Der Geisterbanner veröffentlicht der Verlag Dieter von Reeken 5 von damals 11 erschienen Hefte in einen Band. In Frankreich war der Serie unterdessen mehr Erfolg beschieden, denn im Land des Eifelturms wurden sogar 20 Folgen von Sâr Dubnotal publiziert. Unter Sammlern des Genre ist diese Serie heißt begehrt und gesucht – eben eine echte Seltenheit, die so gut wie nicht mehr zu bekommen ist. In diesem Band finden sich die Folgen 1, 7, 10 und 11, deren Inhalt thematisch zusammengehören.
Titel: Sâr Dubnotal – Der Geisterbanner
Autor: Unbekannt (Hrsg. Gerd Frank)
Verlag: Dieter von Reeken
Umfang: 315 Seiten
ISBN: 9783940679574
Preis: 22,50 Euro
Inhalt:
Dieser „Sâr Dubnotal“ war ein außergewöhnlicher Magier und Meister des Okkultismus, der unter verschiedenen Bezeichnungen wie „Napoleon des Unsichtbaren“, „Meister des Übersinnlichen“, „El Tebib“ oder schlicht nur „Der Doktor“ auftrat. Trotz seiner eleganten orientalischen Aufmachung war Sâr Dubnotal ein durch Rosenkreuzer geschulter Bewohner des Abendlandes, der seinen Zeitgenossen durch die Geheimnisse hinduistischer Mystiker haushoch überlegen war. Überdies beherrschte er die Gedankenübertragung, die Kunst der Levitation sowie die Hypnose. Einer seiner beiden größten Feinde war der böse Hypnotiseur Tserpchikoff, von dem sich überraschenderweise herausstellte, dass er in Wahrheit „Jack, der Bauchaufschlitzer“ („Jack the Ripper“) war, ein anderer der russische Revolutionär Azzef – im realen Leben als berüchtigter russischer Terrorist jener Zeit bekannt.
Die Geschichten
Der Spuklandsitz von Crec’h-ar-Vran
Tserpchikoff, der blutige Hypnotiseur
Die Gevierteilte von Montmartre
Jack, der Bauchaufschlitzer / „Jack the Ripper“
Hass über den Tod hinaus
Bild- und Inhaltsquelle: Dieter von Reeken