Mitbringsel und Gedanken

Eigentlich bin ich schon seit letztem Donnerstag wieder in heimischen Gefilden, hatte bisher jedoch noch nicht die recht Zeit, mich wieder an die Tastatur zu setzten. Hinzu kommt, dass mich seit dem Wochenende eine Halswirbelblockade plagt und ich mich durch den dauernden Schmerz und aufkommenden Schwindel nicht richtig konzentrieren kann. Heute aber muss ich mal ein wenig tippen. So denn!

Der Urlaub auf Usedom war sehr erholsam. Das eine Pause mal nötig war, habe ich dort erst einmal so richtig gemerkt. In diesen (viel zu kurzen) Tagen bin ich nicht vor zehn Uhr aus dem Bett gekommen und auch ansonsten war eher Easy Going das Gebot :-). Das Wetter war zwar oft nicht badewürdig, bei einer Wassertemperatur von 18 Grad hab ich mich trotzdem nicht gescheut, in die Fluten zu springen.
Viel Zeit zum Lesen war nicht vorhanden, da wir oft unterwegs waren. Allerdings, und sehr zum Verdruss meiner Eltern, konnte ich es nie unterlassen in eine Buchhandlung zu stürzen, war eine solche in Sicht. Es war also nicht verwunderlich, dass ich mit schwereren Gepäck abreiste als ich angekommen war – darunter ein Titel, der mich höchst verführerisch anlachte und den ich einfach nicht zurücklassen konnte.

DTitel: Plan D
Autor: Simon Urban
Verlag: Schöffling Verlag
Umfang: 552 Seiten
ISBN: 978-3-89561-195-7
Preis: 24,95 €

Zum Inhalt:

Ostberlin im Jahr 2011. Seit 22 Jahren ist Egon Krenz Staatschef der DDR, die Wiedervereinigung hat es nie gegeben und das Land ist so gut wie pleite. Berlin ist ein verwahrloster Moloch über dem die Dreckdämpfe der Millionen Ölmotoren des Trabant-Nachfolgers Phobos hängen. Die letzte Hoffnung vor dem Untergang des Sozialismus sind Wirtschaftsverhandlungen mit Oskar Lafontain, Bundeskanzler der BRD. Ein Mord an einem ehemaligen Berater Egon Krenz‘ droht dabei zum Riff, an dem diese Verhandlungen scheitern könnten, zu werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Täter offensichtlich im Kreise der Stasi zu suchen ist und die westdeutsche Presse schon Wind davon bekommen hat. Der Volkspolizist Martin Wegener und sein westdeutscher Kollege Richard Brendel suchen im zerfallen Ostberlin nach dem Mörder, wobei sie herausfinden, warum es mit der DDR eine solch katastrophale Entwicklung nahm.

Muße zum Nachdenken war mir auch ein wenig vergönnt – zum Beispiel über meine bisherigen Aktivitäten. CTHULHU LIBRIA nimmt in meiner Freizeit sehr viel Platz ein; außerdem darf ich auf LITERRA ein wenige mithelfen, was gar nicht so einfach ist. Für mich sind diese Tätigkeiten – sowohl auf LITERRA als auch mit CTHULHU LIBRIA – immer wieder mit neuen Erkenntnissen verbunden und ein stetiger Prozess des Lernens, da ich keine journalistische oder publizistische Ausbildung genossen haben, noch nicht einmal das Abitur vorweisen kann, sondern nur einen popeligen Realschulabschluss. So merke ich natürlich oft, dass meine Kenntnisse, die rein autodidaktischer Art sind, oftmals an ihre Grenzen stoßen. Es bleibt mir also nur, mich so gut wie möglich weiterzubilden, meine Sachen immer zu ordnen, aufmerksam zu sein und lernen, lernen, lernen… Ich hoffe, diese Vorhaben glückt.

Bildquelle: Eigenes Foto des Buches
Inhaltsquelle: Schöffling Verlag

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