Schluss

… für diesese Jahr! Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr; kommt heil und gesund in 2013 an! Eines Resümees enthalte ich mich, doch werde ich mir vornehmen, im neuen Jahr wieder mehr Blogaktivität zu zeigen. Ich hoffe sehr, dass es mir gelingt, denn auch CTHULHU LIBRIA und zwei andere literarische Projekte forderen meine Aufmerksamkeit. Drückt mir die Daumen!

In aller Kürze: 1. Dresdner Literaturmesse

Bitte was sagen Sie? Wie, eine Literaturmesse in Dresden? Nein, dass verwechseln Sie mit Leipzig, in Dresden gibt es soetwas nicht. Aber, aber, deshalb müssen Sie doch nicht so aufbrausen. Schön, ich werde es mir mal anschauen. Hm, eine Literaturmesse hier in Ostsachsen, der spinnt doch, der…tatsächlich!

So ähnlich erging es mir, als ich von der Schriftgut – Literaturmesse Dresden erfuhr. Natürlich ein guter Grund, mal wieder in die Hauptstadt zu fahren. Gesagt, getan!

Da es es die erst Literaturmesse ihrer Art hier war, fand das Ganze noch in einen überschaubaren Rahmen statt. Eingefunden hatten sich vor allem regionale Verlage, Literaturgemeinschaften, Händler und Antiquarate, sowie Künstler und Autoren. Neben Workshops zum und um das gedruckte Wort, wurden natürlich auch Lesungen gehalten.

Ich für meinen Teil, heftete mich Tina und Torsten Low vom Verlag Torsten Low an die Rockzipfel, denn neben den Dresdner Buchverlag waren sie die einzigen, deren Programm etwas mit Phantastik zu tun hatte.

Torsten Low hat die im barocken Gewand gekleidete Veranstalterin zum Fressen gern.
Und auch bei seiner Lesung kann Torsten Low den „Bissigen Verleger“ in sich nicht verbergen

Der große Unterschied zu anderen Literaturmessen begründete sich hauptsächlich darin, dass Vetreter aller Richtungen rund ums Buch anwesend waren; seien es nun Buchbinder, Papierschöpfer, Grafiker und Illustratoren. Außerdem wurden Textschwerkstätte und Schreibschulen veranstaltet. Ein buntes Programm also, dass den Besucher zum Verweilen und Mitmachen einlud.

Eine lohnende Veranstaltung ist die Schriftgut, die hoffentlich nächstes Jahr ihre zweite Auflage erfährt; dann vielleicht noch etwas größer und mit mehr Verlagen, Künstlern und Autoren aus ganz Deutschland!

BuCon 2012

Die Koffer sind gepackt, das Zimmer ist reserviert! Der BuCon lädt dieses Jahr zu seiner 27. Auflage und ich werde ihn das erst Mal beiwohnen dürfen. Morgen abend gegen 20:00 Uhr wird das Vortreffen stattfinden und ab 10:00 Uhr am Samstag startet der Con selbst, auf dem auch der Deutsche Phantastik Preis vergeben wird. Ich freue mich auf das Treffen mit netten, gleichgesinnten Leuten, einigen anregenden Gesprächen und die Lesungen!

Auf der sicheren Seite

Ja ja, liebe Freund. Nun ist es amtlich: Dieses mein Blog, welches auch unter http://www.derdunkleplanet.de zu erreichen ist (für alle die es noch nicht wissen sollten), ist nach Safersite.de eine sichere Seite (siehe hier: http://de.saferpage.de/derdunkleplanet. Also kommt näher, tretet heran! Wie? Ach, ihr fürchtet euch vor den vielen spitzen Gegenständen, die hier rumhängen? Aber, aber, nur keine Sorge! Das ist ausschließlich Dekoration und die roten Verfärbungen… nun, ein wenig Rost. Ich sollte wohl mehr Lüften, es ist tatsächlich oft etwas feucht hier. Ach, und wegen des Geschreis müsst ihr euch auch keine Sorgen mache! Das sind nur die Kinder von Nebenan. Also kommt nur heran! Noch ein winziges Stück, damit ich euch kräftig den Tentakel reichen kann. 😉

Einhändig ins Paradies

Mal nicht auf Arbeit zu müssen ist schon eine feine Sache. Allerdings nicht so wie in diesem Falle! Durch einen Arbeitsunfall, bei dem der Zeigefinger meiner rechten Hand zertrümmert wurde, darf ich nun 6 Wochen unfreiwillig zu Haus verbringen. Daneben kann ich mir den geplanten Besuch der Leipziger Buchmesse in die Haare schmieren und stattdessen dem ganzen Papierkrieg mit der Berufgenosschaft harren, die erfahrungsgemäß mit allen möglichen Tricks versuchen wird, um wichtige Zahlungen herum zu kommen. ***ARGH***

Mitbringsel und Gedanken

Eigentlich bin ich schon seit letztem Donnerstag wieder in heimischen Gefilden, hatte bisher jedoch noch nicht die recht Zeit, mich wieder an die Tastatur zu setzten. Hinzu kommt, dass mich seit dem Wochenende eine Halswirbelblockade plagt und ich mich durch den dauernden Schmerz und aufkommenden Schwindel nicht richtig konzentrieren kann. Heute aber muss ich mal ein wenig tippen. So denn!

Der Urlaub auf Usedom war sehr erholsam. Das eine Pause mal nötig war, habe ich dort erst einmal so richtig gemerkt. In diesen (viel zu kurzen) Tagen bin ich nicht vor zehn Uhr aus dem Bett gekommen und auch ansonsten war eher Easy Going das Gebot :-). Das Wetter war zwar oft nicht badewürdig, bei einer Wassertemperatur von 18 Grad hab ich mich trotzdem nicht gescheut, in die Fluten zu springen.
Viel Zeit zum Lesen war nicht vorhanden, da wir oft unterwegs waren. Allerdings, und sehr zum Verdruss meiner Eltern, konnte ich es nie unterlassen in eine Buchhandlung zu stürzen, war eine solche in Sicht. Es war also nicht verwunderlich, dass ich mit schwereren Gepäck abreiste als ich angekommen war – darunter ein Titel, der mich höchst verführerisch anlachte und den ich einfach nicht zurücklassen konnte.

DTitel: Plan D
Autor: Simon Urban
Verlag: Schöffling Verlag
Umfang: 552 Seiten
ISBN: 978-3-89561-195-7
Preis: 24,95 €

Zum Inhalt:

Ostberlin im Jahr 2011. Seit 22 Jahren ist Egon Krenz Staatschef der DDR, die Wiedervereinigung hat es nie gegeben und das Land ist so gut wie pleite. Berlin ist ein verwahrloster Moloch über dem die Dreckdämpfe der Millionen Ölmotoren des Trabant-Nachfolgers Phobos hängen. Die letzte Hoffnung vor dem Untergang des Sozialismus sind Wirtschaftsverhandlungen mit Oskar Lafontain, Bundeskanzler der BRD. Ein Mord an einem ehemaligen Berater Egon Krenz‘ droht dabei zum Riff, an dem diese Verhandlungen scheitern könnten, zu werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Täter offensichtlich im Kreise der Stasi zu suchen ist und die westdeutsche Presse schon Wind davon bekommen hat. Der Volkspolizist Martin Wegener und sein westdeutscher Kollege Richard Brendel suchen im zerfallen Ostberlin nach dem Mörder, wobei sie herausfinden, warum es mit der DDR eine solch katastrophale Entwicklung nahm.

Muße zum Nachdenken war mir auch ein wenig vergönnt – zum Beispiel über meine bisherigen Aktivitäten. CTHULHU LIBRIA nimmt in meiner Freizeit sehr viel Platz ein; außerdem darf ich auf LITERRA ein wenige mithelfen, was gar nicht so einfach ist. Für mich sind diese Tätigkeiten – sowohl auf LITERRA als auch mit CTHULHU LIBRIA – immer wieder mit neuen Erkenntnissen verbunden und ein stetiger Prozess des Lernens, da ich keine journalistische oder publizistische Ausbildung genossen haben, noch nicht einmal das Abitur vorweisen kann, sondern nur einen popeligen Realschulabschluss. So merke ich natürlich oft, dass meine Kenntnisse, die rein autodidaktischer Art sind, oftmals an ihre Grenzen stoßen. Es bleibt mir also nur, mich so gut wie möglich weiterzubilden, meine Sachen immer zu ordnen, aufmerksam zu sein und lernen, lernen, lernen… Ich hoffe, diese Vorhaben glückt.

Bildquelle: Eigenes Foto des Buches
Inhaltsquelle: Schöffling Verlag