Lebenszeichen

Ja, ich weiß, der Blog sieht schon sehr lange verwaist aus. In den letzten Monaten haben sich meine Aktivitäten zur eigentlich verfügbaren Zeit drastisch erhöht. CTHULHU LIBRIA nimmt dabei einen nicht unbeträchtlichen Teil ein. Außerdem wirke ich seit diesem Jahr beim VINCENT PREIS, dem deutschen Horror-Award, aktiv mit. Aber auch mein neues Projekt, die EDITION CL trägt nicht wenig dazu bei. Erst am 24. April ist darin der Band DIE CHRONIKEN VON KULL erschienen. Über die Resonanz, die der Titel bisher gefunden hat, bin ich positiv überrascht. Die Auflage belief sich auf 80 Exemplare. Noch habe ich einen kleinen Vorrat von 22 Stück, der aber zusehends schwindet. Ich glaube, für ein Privatdruck-Projekt wie dieses, ist das Ergebnis nicht schlecht. Für Interessenten, die bisher noch nicht das Vergnügen hatten: Das Buch kann zum Preis von 23,00 € (Plus 4,10 € Päckchensendung oder 1,65 € Büchersendung) unter Erichantsch(at)yahoo.de bestellt werden. Der Band ist in Leinen gebunden, mit Goldprägung auf dem Buchrücken, Schutzumschlag, Lesebändchen und Illustrationen von Bernd Jans versehen. Jörg Kleuden versammelt darin 12 unheimliche und phantastische Geschichten aus den frühen 90er Jahren, die bisher als vergriffen galten.
Im Übrigen sind weitere Bände in der Edition geplant. Der nächste ist schon in Arbeit.

die_chroniken_von_kullStaub und Blut! Die Welt geht unter in Staub und Blut! Der Mann, der sich wie ein Cowboy kleidete und doch keiner war, betrachtete die Öde, die ihn umgab, so weit das Auge reichte. Er war wortwörtlich in die Wüste geschickt worden, und der Mann, den er jagte, hatte einen immer noch bemerkenswerten Vorsprung.

Wo liegt das geheimnisvolle Kull? Jene Stadt mit ihrem Dom, den vielen Bibliotheken und der sagenhaften Universität. Geheimnisvolle Dinge sollen hinter ihren Mauern geschehen und seltsame Wesen durch ihre Gassen schleichen. Nur mit gesenkter Stimme wagen die Menschen darüber zu sprechen. Wo liegt Kull? Jenseits von Raum und Zeit, in einem Traumland oder ging es vor Äonen unter?

Mit Die Chroniken von Kull werden zwölf unheimliche und phantastiche Erzählungen von Jörg Kleudgen aus den 1990er Jahren wieder zugänglich gemacht. Texte, wie Der Leser/Die Leiche im Herbststurm, Das Grauen aus der Schachtel, Staub oder Im Zeitstrom versunken, die der Autor für diese Sammlung überarbeitet und ergänzt hat. Daneben findet sich auch die bisher noch nicht publizierte und titelgebende Novelle Die Chroniken von Kull. Abgerundet wird der Band mit Illustrationen von Bernd Jans.

Wo liegt Kull? Jene Stadt, zwischen Untergang und Auferstehung, Wahrheit und Fiktion, Traum und Wirklichkeit. Der Weg dorthin ist verschlungen und gefährlich. Wer wird ihn beschreiten?

Des Weiteren durfte ich auch für die vierte Ausgabe des Horror-Magazins ZWIELICHT wieder meinen Beitrag leisten. Dieses Mal war es Theodor Storm und seine spökenkiekerische Ader, welche einen längeren Artikel zur Folge hatte. Die Ausgabe kann beim Verlag Saphir im Stahl bestellt werden.

Titelbild Zwielicht 4 1 nur tib rgb 75 dpiGeschichten
Vincent Voss – Rotkäppchen und Dr. Wolf
Iven Einszehn – Der Arztbesuch
Andreas Schumacher – Dr. Leinensack
Josef Helmreich – Tattoo
Dominik Grittner – Master Carvats Geheimnis Leichen verschwinden zu lassen
Carsten Zehm – Vom wahren Namen eines Baumes
Regina Schleheck – Cristal von der Post
Andreas Flögel – Der Hauch einer Berührung
Verena Gehle – Carlotta
Eric Hauser – Mein Onkel Stanislaus
Max Pechmann – Ein seltsamer, kühler Ort
Daniel Schenkel – Herr Winzig
Michael Böhnhardt – Die Flammen von Troja
Harald A. Weissen – Am Ende des Sommers

Artikel
Eric Hantsch – Ein poetischer Spökenkieker
Daniel Neugebauer und Mirko Stauch – Weird Fiction
Achim Hildebrand – Algernon Blackwood
Michael Schmidt und Elmar Huber – Vincent Preis 2011+2012
Elmar – Vincent Preis Sieger – Die Romane

Tja, und auch die nächste Ausgabe CL, nämlich die Nr. 63, will langsam angegangen sein. Sie erscheint voraussichtlich am 1. Juli. Bis dahin gilt es noch, einige Texte zu schreiben, Bildmaterial zusammenzutragen und und und.
Vergessen sei auch nicht die nächste Lovecraft-Anthologie AUF H.P. LOVECRAFTS SPUREN im Verlag Torsten Low. Als mitverantwortlicher Herausgeber kann ich nur sagen: wir sind mit vollem Eifer dabei.

Um diese Seite über so viel Tun jedoch nicht ganz dem Vergessen anheim fallen zu lassen, nun ein kleines Lebenszeichen von mir, verbunden mit dem Hinweis, dass nun auch die Lovecraft/Cthulhu-Listen fast wieder aktuell sind. Einen Titel gilt es noch nachzutragen: DER FALL SCHEIB von Simon Heiser. Sobald ich das Buch gelesen habe, werde ich ihn der jeweiligen Kategorie beifügen.

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Der Preis ist heiß

Liebe Freunde!
Auch in diesem Jahr wird wieder der VINCTEN PREIS, der Award für Horror und Dunkle Phantastik, ausgelobt. Bis einschließlich dem 16. Februar 2014 können alle Mitglieder des Horror-Forum.com und eine ausgewählte Jury aus Autoren, Grafikern, Verlegern und Journalisten ihr Lieblingswerk des Jahres 2013 in den Kategorien Roman, internationales Werk, Kurzgeschichte, Anthologie/Magazin/Geschichtensammlung, Hörspiel/Hörbuch und Sonderpreis nominieren.
Wer seine Stimme bisher noch nicht abgegeben haben sollte, der kann das noch unter vincent(at)defms.de tun oder eine PN im Horror-Forum.com an Mammut oder Elmar senden.
Ran an den Speck!

And the Winner is…

Vince2013

… nun, ob man sich als Viertplatzierter (für Cthulhu Libria) beim diesjährigen Vincent Preis als Gewinner sehen kann, mag dahingestellt. Ich fühle mich dennoch so – und sehr geschmeichelt. Es ist schön, wenn die Arbeit, der man mit Leidenschaft nachgeht, eine solche Resonanz findet, dass sie auf diese Art honoriert wird. Ich kann nur zum wiederholten mal DANKE sagen!
Unabhänig davon sollte aber nicht das Engagement der Team-Mitglieder von CL vergessen werden, ohne das dass Zine nicht möglich wäre. Diese Auszeichnung geht gleichermaßen an Euch, Jungs und Mädels – und damit ebenfalls ein großer DANKE für Eure tolle Arbeit und Unterstützung!

Work in Progress

Nach langer Überlegung und ewigem Ausprobieren, habe ich mich dazu entschlossen, die Lovecraft/Cthulhu-Liste einer erneuten optischen Kur zu unterziehen. Damit möchte ich sie übersichtlicher machen und Fehler – so noch welche herumschwirren – eliminieren. Die ersten Fortschritte können unter CTHULOIDER PHANTASTIK bestaunt werden. Nach und wird jede Seite so angepasst.
Ein wenig Zeit wird die ganze Umstellung brauchen; die Listen sind ja über die Jahre gewachsen.

An dieser Stelle nochmals der Aufruf: Solltet Ihr ein Werk in den Listen vermissen, bitte schickt eine Mail an Erichantsch(at)yahoo.de und ich werde es sofort einpflegen. Vielen Dank!

In aller Kürze: 1. Dresdner Literaturmesse

Bitte was sagen Sie? Wie, eine Literaturmesse in Dresden? Nein, dass verwechseln Sie mit Leipzig, in Dresden gibt es soetwas nicht. Aber, aber, deshalb müssen Sie doch nicht so aufbrausen. Schön, ich werde es mir mal anschauen. Hm, eine Literaturmesse hier in Ostsachsen, der spinnt doch, der…tatsächlich!

So ähnlich erging es mir, als ich von der Schriftgut – Literaturmesse Dresden erfuhr. Natürlich ein guter Grund, mal wieder in die Hauptstadt zu fahren. Gesagt, getan!

Da es es die erst Literaturmesse ihrer Art hier war, fand das Ganze noch in einen überschaubaren Rahmen statt. Eingefunden hatten sich vor allem regionale Verlage, Literaturgemeinschaften, Händler und Antiquarate, sowie Künstler und Autoren. Neben Workshops zum und um das gedruckte Wort, wurden natürlich auch Lesungen gehalten.

Ich für meinen Teil, heftete mich Tina und Torsten Low vom Verlag Torsten Low an die Rockzipfel, denn neben den Dresdner Buchverlag waren sie die einzigen, deren Programm etwas mit Phantastik zu tun hatte.

Torsten Low hat die im barocken Gewand gekleidete Veranstalterin zum Fressen gern.
Und auch bei seiner Lesung kann Torsten Low den „Bissigen Verleger“ in sich nicht verbergen

Der große Unterschied zu anderen Literaturmessen begründete sich hauptsächlich darin, dass Vetreter aller Richtungen rund ums Buch anwesend waren; seien es nun Buchbinder, Papierschöpfer, Grafiker und Illustratoren. Außerdem wurden Textschwerkstätte und Schreibschulen veranstaltet. Ein buntes Programm also, dass den Besucher zum Verweilen und Mitmachen einlud.

Eine lohnende Veranstaltung ist die Schriftgut, die hoffentlich nächstes Jahr ihre zweite Auflage erfährt; dann vielleicht noch etwas größer und mit mehr Verlagen, Künstlern und Autoren aus ganz Deutschland!

BuCon 2012

Die Koffer sind gepackt, das Zimmer ist reserviert! Der BuCon lädt dieses Jahr zu seiner 27. Auflage und ich werde ihn das erst Mal beiwohnen dürfen. Morgen abend gegen 20:00 Uhr wird das Vortreffen stattfinden und ab 10:00 Uhr am Samstag startet der Con selbst, auf dem auch der Deutsche Phantastik Preis vergeben wird. Ich freue mich auf das Treffen mit netten, gleichgesinnten Leuten, einigen anregenden Gesprächen und die Lesungen!