ZWIELICHT 7

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Ganz eigennützig möchte ich an dieser Stelle auf ZWIELICHT 7 hinweisen. Das Buch enthält wieder einen interessanten Mix aus Geschichten von Phantastik bis Horror und Sachartikeln zum Genre. Ich bin darin mit einem Sachtext zu Martin Luserke vertreten.

Anthologie (Hrsg. Michael Schmidt/Achim Hildebrand)
Verlag: Saphir im Stahl
Umfang: 386 Seiten
ISBN: 9783943948561
Preis: 12,95 €

Inhalt
Alyssa Wong – Die Königin der Fischer (The Fisher Queen)
Ellen Norten – Der Knochen
Michael Tillmann- Ein so guter Mensch, man könnte kotzen
Christian Weis – Gulag
Algernon Blackwood – Der Preis von Wiggins Orgie (The Price of Wiggins’s Orgy)
BettinaFerbus – Radio 4
Daniel Huster – Flesh Drive USB
Dominik Grittner – Eins, Zwei, Drei – Turnschuh
Sheila Hodgson – Der Fluchstein (The Loadstone)

Artikel
Sheila Hodgsons – Der Geist M.R. James
Björn Ian Craig – Sheila Hodgson
Daniel Neugebauer – Jahrmarkt des Grauens: Ray Bradbury besucht den Jahrmarkt
Eric Hantsch – Martin Luserke: Maritimes Dunkel
Katharina Bode – Die Unsterblichkeit des Vampirs

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ZWIELICHT CLASSIC 9

Erst diese Woche ist die neunte Ausgabe von ZWIELICHT CLASSIC erschienen. Neben den Beiträgen lieber Kollegen wie Elmar Huber und Lars Dangel gibt es auch wieder einen Ausflug ins vergessene Bücherregal von mir. Das gute Stück kann wie immer über Amazon.de bezogen werden. Das Cover stammt von Lothar Bauer.

Zwielicht Classic 9Anthologie (Hrsg. Michael Schmidt)
Verlag: CreateSpace IPP
Umfang: 182 Seiten
ISBN: 978-1512381412
Preis: 9,90 €

Inhalt

Bettina Ferbus – Spuren im Sand (2013)
Hubert Katzmarz – Pilz im Glück (2004)
Malte S. Sembten – Der Problemopa (2012)
Christian Endres – Sherlock Holmes und die Frau im Nebel (2009)
Thorsten Küper – Wenn Dich der Bluesman holen kommt (2002)
Kurt Tichy – Susans einsamer Krieg (2001)
ChristianWeis – Kinosterben (2007)
Torsten Scheib – Wie die Lemminge (2013)
Marcus Richter – Haus am Meer (2007)
Heinz Tovote – Leichenmarie (1902)
F. O. Tenneberg – Der Student (1860)

Artikel
Lars Dangel – Das vergessene Geisterbuch
Eric Hantsch – Aus dem vergessenen Bücherregal 3
>Elmar Huber – Nachtmeerfahrten
Vincent Preis – die bisherigen Preisträger

ZWIELICHT 6

Die neuste Ausgabe von ZWIELICHT ist schon seit ein paar Wochen erhältlich. Leider komme ich erst jetzt dazu, darüber zu berichten. Wieder hat das gute Stück einiges zu bieten. Neben tollen Kurzgeschichten gibt es wieder einen feinen Teil, der mit Sachartikeln zur Dunklen Phantastik gefüllt ist. Ich darf mich da zu den Glücklichen zählen, die darin vertreten sind. ZWIELICHT 6 ist wieder ein richtiges Rundum-sorglos-Paket geworden. Deshalb zugreifen!

sis - tib -zwielicht 6 tibAnthologie (Hrsg. Michael Schmidt & Achim Hildebrandt)
Verlag Saphir im Stahl
370 Seiten
ISBN: 9783943948486
12,95 €

Geschichten
Christian Weis – Kleiner Vogel, flieg!
Henrike Curdt – Das letzte Müsli
Jörg Kleudgen – Penventinue
Tanja Hanika – Schorchengeist
Jerk Götterwind – Ich liebte ein Zombiemädchen
Sascha Lützeler – Absurde Logik
Lothar Nietsch – Zertifiziert
Marcus Richter – Whatever really Happened to Little Albert
Tanja Wendorff – Das Huhn auf dem Klavier
Michael Tillmann – Mit H. P. Lovecraft auf dem Bahnhofsklo
Algernon Blackwood – Max Hensig

Artikel
Katharina Bode – 125 Jahre Howard Phillips Lovecraft – Through the Gates of life &Fiction
Daniel Neugebauer – ?! oder ein Blick auf Jonathan Carrolls magischen Realismus
Eric Hantsch – Bruno Schulz: Die Mythologie der Häresie

Zwielichtigkeiten und Untote

ZWIELICHT CLASSIC 8

Michael Schmidts Zwielicht-Reihe hat erst letzten Monat wieder unheimlichen Nachwuchs bekommen. Zwielicht Classic 8 heißt der Satansbraten und bietet Geschichten u.a. von Jörg Kleudgen, Torsten Scheib, Michael Schmidt und Ralph Doege. Außerdem drei Interviews und einen Artikel von meiner Wenigkeit. Das Cover schuf der genial Björn Ian Craig.

Zwielicht Classic 8Anthologie (Hrsg. Michael Schmidt)
CreateSpace IPP
178 Seiten
9781507522349
9,90 €

Inhalt
Regina Schleheck – Saat des Todes (2014)
Torsten Scheib – Schwester Sexie (2013)
Karsten Beuchert – Schutzmasken (2012)
Michael Schmidt – Gipsy Queen (2011)
Karin Elisabeth – Der Wechselbalg (2014)
Regina Pönnighaus – Udine (2010)
Conny Franken – Animus (2009)
Sascha Dinse – Das Alison-Szenario (2014)
Jörg Kleudgen – Sanctuarium (2005)
Ralph Doege – Der Regenmacher (2013

Artikel
Eric Hantsch – Aus dem vergessenen Bücherregal
Michael Schmidt – Interview mit Torsten Scheib (2014)
Michael Schmidt – Interview mit Sascha Dinse (2014)
Michael Schmidt – Interview mit Ralph Doege (2013)

DAS BLUT DER HELDEN

Joseph Nassise ist in Deutschland kein Unbekannter. Zwischen 2006 und 2008 erschienen vier Bände seiner Templar Chronicles bei Knaur (leider nur diese Vier) und ein Band der Jeremiah Hunter-Trilogie (dabei blieb es leider auch). Für den großen Krieg der Untoten kann man sich deshalb nur wünschen, dass der Atlantis Verlag mehr Durchaltevermögen zeigt und alle Bände publiziert. Und so sehr das Thema Zombies schon ausgeleiert erscheint, hinter Nassises Wankelmänner steckt eine geile Idee! Das Buch gibt es wahlweise als Paperback oder Hardcover. Als Übersetzer fungierte Markus Mäurer, der auf seinem Blog Translate or die übrigens einige interessante Sachen zu bieten hat.

das-blut-der-heldenJoseph Nassise
Atlantis Verlag
324 Seiten
9783864021244
PB 13,90 €/HC 14,90 €

Inhalt
Durch die Entwicklung des »Leichengases« im Jahr 1918 erhoben sich die toten Soldaten auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges, lieferten den Truppen des Deutschen Kaiserreichs unbegrenzten Nachschub und verlängerten den Krieg auf unbestimmte Zeit.

Mitten in diesem Wahnsinn wird das amerikanische Fliegerass Major Freeman vom untoten Baron Manfred von Richthofen über feindlichem Gebiet abgeschossen. Was für Captain »Madman« Burke bedeutet, dass er mit einer kleinen Einheit aus Spezialisten auf ein Himmelfahrtskommando zur Rettung des vermissten Piloten geschickt wird.

In einer Welt, in der gigantische Luftschiffe den Himmel verdunkeln, in der Menschen mit mechanischen Federwerkarmen kämpfen und mit Gewehren elektrische Ladungen verschießen, in der sich die Gefallenen wieder erheben und nach dem Fleisch der Lebenden gieren, hat das Grauen ein Gesicht bekommen und der Kampf fürs Vaterland ist zum Überlebenskampf der Menschheit geworden.

Quelle der Cover: Die jeweiligen Verlage

Der Preis ist heiß

Liebe Freunde!
Auch in diesem Jahr wird wieder der VINCTEN PREIS, der Award für Horror und Dunkle Phantastik, ausgelobt. Bis einschließlich dem 16. Februar 2014 können alle Mitglieder des Horror-Forum.com und eine ausgewählte Jury aus Autoren, Grafikern, Verlegern und Journalisten ihr Lieblingswerk des Jahres 2013 in den Kategorien Roman, internationales Werk, Kurzgeschichte, Anthologie/Magazin/Geschichtensammlung, Hörspiel/Hörbuch und Sonderpreis nominieren.
Wer seine Stimme bisher noch nicht abgegeben haben sollte, der kann das noch unter vincent(at)defms.de tun oder eine PN im Horror-Forum.com an Mammut oder Elmar senden.
Ran an den Speck!

Das Ende…

des Jahre 2014 rückt näher. Doch gerade jetzt legen die Verlage noch mal kräftig nach. Bereits auf dem BuCon, der am 12. Oktober in Dreieich stattfand, konnte der geneigte Leser wieder einige neue phantatstische Werke bewundern. Grund genug, ein kleines Protokoll interessanter Neuerscheinungen hier zu veröffentlichen.

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Sar Dubnotal – Nihilisten und Vampire
Autor: Unbekannt (Hrsg. Gerd Frank)
Verlag: Verlag Dieter von Reeken
Umfang: 412 Seiten
ISBN: 9783940679789
Preis: 25,00 €

Der Verlag Dieter von Reeken präsentiert nunmehr den dritten Band der Abenteuer von Sar Dubnotal. Übersetzter und Herausgeber Gerd Frank hat sich auch dieses Mal wieder viel Mühe gegeben, so dass der Leser ein Buch in der Hand halten kann, dessen Inhalt nicht nur Fans von Trivialliteratur begeistern dürfte.

Zum Inhalt
Ein Terroristenkomplott
In der Hölle Sibiriens
Azzef, der König der Provokateurs-Agenten
Die Braut aus Gibraltar
Die Vampire vom Friedhof
Die Schlafwandlerin der »Blutigen Furt«
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The End
Autor: Anthologie (Hrsg. Felix Woitkowski)
Verlag: p.machinery
Umfang: 189 Seiten
ISBN: 9783942533744
Preis: 8,90 €

Passent zum Titel dieses Artikels ist im Verlag p.machinery ein Anthologie-Band zum Thema Ende erschienen. In The End – Elf Schlusskapitel ungeschriebener Romane, sammelte der Herausgeber Felix Woitkowski Geschichten zu eben jenem Thema. Eine wohl »unvollständige« Lektüre, die aber Vergnügen bereitet.

Zum Inhalt
Felix Woitkowski: Nachrede
Timo Bader: Die Qual der Wahl
Petra Hartmann: Unter blutiger Flagge
Heidrun Jänchen: Der schwarzweiße Bote Gottes
Gerd Scherm: Der Musketier des Markgrafen
Vincent Voss: Die Hoffnung stirbt zuletzt
Bettina Ferbus: Die Einhörner des Meeres
Bettina Unghulescu: Alpenglühen
Felix Woitkowski: Tot ist der König, der König ist tot
Arthur Gordon Wolf: Eisiges Feuer
Wolfgang Schroeder: Die Teufel aus den Magdalena Mountains
Uwe Voehl: Tod und Schinken
Felix Woitkowski: Über das Problem, hinten zu beginnen. Ein Essay
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Die Duftorgel
Autor: Nina Horvath
Verlag: Wurdack Verlag
Umfang: 223 Seiten
ISBN: 9783955560003
Preis: 14,95 €

Zeit wurde es, dass ein Sammelband mit den SF-Werken der Autorin Nina Horvath erscheint! Der Wurdack Verlag hat sich dieser Aufgabe angenommen und sich mit einem auf 100 Exemplare limitierten Hardcover für würdig erwiesen. Der Titel des Buches – Die Duftorgel – ist nach nach der gleichnamigen Erzählung benannt, mit der die Autorin 2012 den Deutschen Phantastik Preis gewann.

Inhalt
Vorwort von Hermann Urbanek, Das virtuelle Nekropolis, Illusion und Perfektion, Tod einer Puppe, Darwins Schildkröte, Der Wert des Augenblicks, Auf jedem Schiff, dass dampft und segelt …, Mayliss, Welt der Insekten, Ein bisschen Weltuntergang, Die Kosmozoentheorie, Der unsichtbare Marionettenspieler, Oxymoron, Das Glaskuppelprinzip, Vom Universum geträumt, Hell dunkel, dunkel hell, Trautes Heim, parallel, Zukunftsauge, Das Spiel, Die Duftorgel
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Abschied von Bleiwenheim
Autor: Anthologie (Hrsg. Andreas Fieberg)
Verlag: p.machinery
Umfang: 145 Seiten
ISBN: 9783942533737
Preis: 7,90 €

Zum Todestag des Autors und Verlegers Hubert Katzmarz hat Andreas Fieberg einen Gedächtnisband herausgegeben, in dem Kollegen, Freunde und Weggefährten den Schriftsteller und sein Werk würdigen.

Zum Inhalt
Andreas Fieberg: In memoriam Hubert Katzmarz
Christian Thielscher: Ruhe sanft!
Michael Engel: Ich bin nicht Kafka
Michael Siefener: Nonnen (Auszug)
Monika Niehaus: Schreibblockade
Hubert Katzmarz: Ein Meisterwerk der Weltliteratur (Auszug)
Jörg Weigand: Der mysteriöse Flug
Andreas Fieberg: Der Mann im Ei
Boris Koch: Vor der Tür
Ellen Norten: Der Tag, an dem die Welt verduftete
Jörg Kleudgen/Uwe Voehl: Rückkehr nach Mu
Thomas Franke: Saudade
Jörg Isenberg: Gier
Malte S. Sembten: Abschied von Bleiwenheim
Thomas Franke: Sisyphos

Bild- und Inhaltsquelle: p.machinery, Wurdack Verlag und Verlag Dieter von Reeken

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Der neuste Titel der Goblin Press erschien recht überraschend, denn eigentlich war er erst im Herbst geplant und sollte Der kataleptische Traum von Michael Knoke sein. Doch Jörg Kleudgen lag eine Geschichte auf dem Herzen, die er sich unbedingt von der Seele schreiben wollte.
Der Band ist wieder in schöner Manufakturarbeit hergestellt und kann über joerg(at)the-house-of-usher.de bestellt werden.

Saburac_1Autor: Jörg Kleudgen
Verlag: Goblin Press
Umfang: 74 Seiten
Preis: 10,00 €

Inhalt

»Im Schatten eines hoch aufragenden Hauses mit ungewöhnlichem Sägezahngiebel entdeckte er ein winziges Geschäft. Es handelte sich um ein Antiquariat. Ein Großteil des Sortiments schien aus Büchern zu bestehen, von denen viele recht alt und zumindest auf den ersten Blick interessant schienen. Als Krebs genauer hinsah, stellte er fest, dass es sich um medizinische und wissenschaftliche Nachschlagewerke handelte. Dennoch konnte er der Versuchung nicht widerstehen und betrat den Laden, begleitet von dem leisen Klingen eines Glockenspiels.
Es war, als trete er in eine andere Zeit ein. Die Einrichtung des Geschäfts war auf angenehme Weise altertümlich. Der Geruch der Bücher mischte sich mit dem Duft würzigen Pfeifentabaks. Hinter einem Arbeitstisch, auf dem Kartonagen, Kleber und Stifte ausgebreitet lagen, saß ein Mann, der nur kurz aufblickte, als Krebs eintrat. Er konzentrierte sich darauf, einen Bucheinband auszubessern und gleichzeitig die Bruyèrepfeife in Gang zu halten, die in seinem Mundwinkel stak.«