Das neue Jahr beginnt …

… gleich mit zwei Ankündigungen. Die Erste: CTHULHU LIBRIA wird ab Februar wieder über phantastische Bücher berichten, Euch Rezensionen zur Verfügung stellen und Artikel und Interviews zugänglich machen. Darüber hinaus hat das Zine nunmehr eine richtige, eigene Web-Adresse: http://www.cthulhu-libria.de. Weitersagen!!!

Neuigkeit Nummer zweit betrifft ebenfalls CTHULHU LIBRIA. Da ich als Herausgeber vielmals gefragt wurde, ob das Zine nicht auch als Print publiziert werden könnte, es bei der derzeitigen Erscheinungsintervalle aber unmöglich ist, habe ich mich dazu entschlossen dennoch etwas „Papiernes“ zu machen. Zu diesem Zweck habe ich das Privatdruck-Projekt EDITION CL aus der Taufe gehoben. Als Erstes wird darin der Band DIE CHRONIKEN VON KULL von Jörg Kleudgen erscheinen. Es ist eine Geschichtensammlung mit neuen und bereits erschienen Texten (die allerdings nur noch schwer zu finden sind, da die Publikationen, in denen sie enthalten waren, als vergriffen gelten). Des Weiteren enthält der Band eine bisher unveröffentlichte Novelle: DIE CHRONIKEN VON KULL.
Illustrationen und Cover stammen von Bernd Jans.
Der Band erscheint als ein auf 80 Exemplare limitiertes und nummeriertes Hardcover mit Goldprägung und Schutzumschlag. Umfang ca. 450 Seiten, Kostenpunkt ca. 25 €. Als Erscheinungstermin ist der Marburg-Con (25. bis 27. April) anvisiert.
Nummerierungswünsche sind möglich. Vorgemerkt werden kann der Band unter Erichantsch(at)yahoo.de.

Tja, Ihr seht, das neue Jahr wird heiß!

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Saburac

Der neuste Titel der Goblin Press erschien recht überraschend, denn eigentlich war er erst im Herbst geplant und sollte Der kataleptische Traum von Michael Knoke sein. Doch Jörg Kleudgen lag eine Geschichte auf dem Herzen, die er sich unbedingt von der Seele schreiben wollte.
Der Band ist wieder in schöner Manufakturarbeit hergestellt und kann über joerg(at)the-house-of-usher.de bestellt werden.

Saburac_1Autor: Jörg Kleudgen
Verlag: Goblin Press
Umfang: 74 Seiten
Preis: 10,00 €

Inhalt

»Im Schatten eines hoch aufragenden Hauses mit ungewöhnlichem Sägezahngiebel entdeckte er ein winziges Geschäft. Es handelte sich um ein Antiquariat. Ein Großteil des Sortiments schien aus Büchern zu bestehen, von denen viele recht alt und zumindest auf den ersten Blick interessant schienen. Als Krebs genauer hinsah, stellte er fest, dass es sich um medizinische und wissenschaftliche Nachschlagewerke handelte. Dennoch konnte er der Versuchung nicht widerstehen und betrat den Laden, begleitet von dem leisen Klingen eines Glockenspiels.
Es war, als trete er in eine andere Zeit ein. Die Einrichtung des Geschäfts war auf angenehme Weise altertümlich. Der Geruch der Bücher mischte sich mit dem Duft würzigen Pfeifentabaks. Hinter einem Arbeitstisch, auf dem Kartonagen, Kleber und Stifte ausgebreitet lagen, saß ein Mann, der nur kurz aufblickte, als Krebs eintrat. Er konzentrierte sich darauf, einen Bucheinband auszubessern und gleichzeitig die Bruyèrepfeife in Gang zu halten, die in seinem Mundwinkel stak.«

Das Siegel des Mandschu

Neues Frühjahr bedeutet ein neuen Goblin Press-Titel. Und so ist, pünktlich zum Marburg Con am 27. April, der Band Das Siegel des Mandschu erschienen. In ihm verarbeiten die Autoren Bernd Rothe und Jörg Kleudgen anleihen zu den bekannten Werken von Sax Romer und seiner unsterblichen Schöpfung des Superschurken Dr. Fu Manchu. Ja, der Name machts.
Das Buch ist wieder in Manufaktur hergestellt worden und kann unter joerg(at)the-house-of-usher.de bezogen werden. Zum eigendlichen Preis werden 2,40 € Porto erhoben. Zugreiffen!

Das_Siegel_des_MandschuAutor: Bernd Rothe und Jörg Kleudgen
Verlag: Goblin Press
Umfang: 84 Seiten
ISBN: Keine vorhanden
Preis: 12,00 €

Zum Inhalt
»Schwarzer Rauch stieg auf und hüllte den Thron ein. Als er sich wieder legte, war der Sitz nicht länger leer, sondern ich konnte einen Mann erkennen, hochgewachsen, in einen Mantel mit einem verwirrenden Muster aus goldenen Drachen gekleidet, auf dem Haupt eine seltsame Kappe mit zwei flügelartigen Ausläufern. Das darunterliegende Gesicht wurde von mattem, strähnig grauem Haar eingerahmt und wirkte ausgezehrt, irgendwie verwüstet, und war schrecklich anzusehen; die Lider bleischwer, die tückischen Augen kaum einen Spalt weit geöffnet, die Wangen eingefallen und leichenblass, von tiefen, pockennarbigen Kratern bedeckt, die Lippen farblos und unter großer Kraftaufwendung zusammengepresst. Dennoch spürte ich wohl, dass er nichts von seiner außerordentlichen Gefährlichkeit eingebüßt hatte. Es war unfassbar und doch wahr. Lyan Sun Ho hatte überlebt. Der Mandschu war zurückgekehrt, und wie schon einmal befand ich mich in seiner Gewalt. Es erschien mir wie ein Alptraum. (…)«

Bild-und Inhaltsquelle: Goblin Press (Jörg Kleudgen)

Gemischte Schlachtplatte

Macht dieser Titel nicht irgendwie Lust auf etwas tierisch-saftiges? Und erst das Cover. Nein? Nun, nach der Lektüre von Gemischte Schlachtplatte dürfte den meisten tatsächlich der Appetit vergangen sein, den der neuste Band aus dem Hause Murder Press ein ist wieder eine Sammlung mit Kriminalgeschichten – diese Mal von Jörg Kleudgen.
Wie es sich für einen gestanden Autor des Unheimlichen und Phantastischen aber gehört, weist auch dieser Band einige dieser Elemente auf – allerdings verlegt in ein anderes Genre-Milieu. 10 Geschichten warten darauf, den Leser in Detektivlaune zu versetzen – letzendlich zu entsetzten.
Der Band ist wieder in Handarbeit hergestellt worden und kann unter uwevoehl(at)aol.com bezogen werden.

Gemischte_SchlachtplatteAutor: Jörg Kleudgen
Verlag: Murder Press
Umfang: 102 Seiten
Preis: PB 12,50 €
ISBN: Nicht vorhanden

Zum Inhalt
hr kriegt mich hier nicht raus!
Verabredung um Vier
Ein klassischer Fall
Nachrichten aus dem Niemandsland
Tante Marianne
Spanische Nächte
Grenzmarkt
Krampus
Es ist angerichtet
Schön, dich zu sehen!

Bildquelle: Uwe Voehl (Murder Press)

THE HOUSE OF USHER – Dark Prophecy

Die verheerenden Ereignisse in Japan dürften an den wenigsten Menschen spurlos vorbeigegangen sein. Die Band THE HOUSE OF USHER hat dazu ein Musikstück komponiert, um, wie es auf ihrer Hompage heist, ihrer Ohnmacht auf eigene Weise zu begegnen. Das Lied basiert auf einem kurzen Text von Uwe Voehl und einem Songfragment der Band.

QUELLE: Youtube.com